Archiv 2007

 

Aktuelles

 

GOTTESDIENSTE AM HEILIGEN ABEND

Viel Applaus konnten die 30 Kinder aus dem Kindergottesdienst mit ihrem diesjährigen Krippenspiel ernten. Das schöne Spiel wurde mit Gemeindeliedern und Flötenmusik aufgelockert und machte sowohl den Kindern als auch den Zuschauern viel Spaß.


Auch die 24 Konfirmanden aus dem Johannes-Bezirk hatten sich mit großem Einsatz und Konzentration auf ihr Spiel vorbereitet. Strahlende Gesichter gab es, als das Spiel ohne größere Pannen aufgeführt werden konnte und in der Gemeinde guten Anklang fand.

Die abendliche Christmette wurde von der Evangelischen Laienspielgruppe mitgestaltet. Unter der Leitung von Friedhelm Lehmhaus und Edgar Lehmhaus konnte die engagierte Gruppe ein besinnliches Weihnachtsspiel aufführen und so den Gottesdienstbesuchern die Botschaft von Bethlehem nahe bringen.

 

 

ADVENT AM WIESENSEE


Der Wiesensee-Gottesdienst im Sommer im Sommer ist mittlerweile in unserer Region zu einer festen Tradition geworden. Am 4. Advent fanden sich nun die drei Evangelischen Kirchengemeinden des Westerburger Landes – Gemünden, Westerburg und Willmenrod – zum ersten Mal zum „Advent am Wiesensee“ zusammen.

Der gut besuchte Gottesdienst im Bürgerhaus in Stahlhofen mit herrlichem Blick auf die zauberhafte winterliche Landschaft des Wiesensees wurde von Ellen Seidel-Baingo mit einem lyrischen Flötensolo eröffnet. Die weitere musikalische Gestaltung des Gottesdienstes wurde in bewährter Weise von dem Singkreis Stahlhofen unter Leitung von Herrn Weiß und von Ute Keller an der Orgel übernommen.


Die Predigt wurde als Liedpredigt über das schöne Paul-Gerhardt-Lied „Wie soll ich dich empfangen“ gestaltet. Pfarrerin Monika Kramer (Willmenrod), Pfarrer Dr. Axel Wengenroth (Gemünden), Pfarrer Thorsten Heinrich (Westerburg I) und Pfarrer Eckehard Brandt (Westerburg II) legten die einzelnen Strophen des Liedes aus und machten Mut, Jesus mit frohem Herzen zu empfangen.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich die Besucher mit Glühwein, Punsch und Plätzchen stärken.

 

 

„PEZZETTINO“ IN DER SCHLOSSKIRCHE


Zu einer besonderen Veranstaltung für Kinder und Erwachsene konnte die Gemeinde am Samstag vor Weihnachten einladen. Die Schauspielerin und Erzählerin Petra Schuff vom Theaterhaus Alpenrod gastierte mit ihrer wunderschönen Inszenierung von „Pezzettino – das kleine Ich bin Ich“ in der Schlosskirche. Spielerisch entführte Petra Schuff die Kinder in die Bilder- und Gedankenwelt von Pezzettino. Aus gerissenem Papier, Motiven aus der Bilderwelt von Paul Klee, farbigen Folienschnipseln, aus flüssiger Farbe und mit Stiften gemalt, entstanden die verschiedenen Bühnenbilder auf einem Projektor vor den Augen der Zuschauer. Mit wunderschönen Puppen und Figuren sowie eindrucksvollen Licht- und Toneffekten gelang es der Künstlerin, die kleinen und großen Zuschauer in atemloses Staunen zu versetzten. Wunderbares Kinder-Theater, an dem auch die Erwachsenen ihre Freude hatten !

 

 

WEIHNACHTSKRIPPE FÜR DIE SCHLOSSKIRCHE

Am 1. Adventssonntag konnten wir eine wunderschöne Weihnachtskrippe in der Schlosskirche präsentieren, die sogleich zum Blickfang wurde und Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern konnte. Die großformatige Krippe wurde von Hubert Dörle aus Stahlhofen konstruiert und gebaut.
Die Fundamente von Haus und Stall sind aus Lindenholz geschnitzt, während die Gebäude selbst aus massivem Altholz gefertigt sind. Die Krippenfiguren wurden von dem Erbauer aus Lindenholzrohlingen saubergeschnitten und bemalt. Auch der größte Teil des gesamten Zubehörs wurde von Hubert Dörle in monatelanger Arbeit liebevoll hergestellt.
Wichtig ist ihm, dass Menschen durch seine Krippe einen neuen Zugang zur Weihnachtsbotschaft gewinnen. „Die Krippe im alpenländischen Stil soll uns das Heilsgeschehen der Heiligen Nacht aus der orientalischen in die uns vertrautere heimatliche Vorstellungswelt übersetzen“, erläutert Hubert Dörle.

 


Klangerlebnisse der besonderen Art
Büdi Siebert und Matthias Frey spielten in Westerburg

Am Freitag, 30. November gastierten die Musiker Büdi Siebert und Matthias Frey in der Schlosskirche in Westerburg und ließen die Weihnachtszeit für die ca. 90 Zuhörer mit einem in vielerlei Hinsicht besonderen Konzert beginnen.
Büdi Siebert, der nun schon zum zweiten Mal in der Schlosskirche zu Gast war, kann man getrost als Multitalent bezeichnen: Fast zu jedem Stück des zweieinhalbstündigen Konzerts wechselte er das Instrument. Die Auswahl reichte dabei von verschiedenen Percussion-Instrumenten über Saxofone bis hin zu einem chinesischen Guzheng, aber auch einfaches Klatschen vermochte er musikalisch zu verwerten. Sein Partner Matthias Frey überzeugte dazu am Keyboard und später auch an der Kirchenorgel mit seinen Melodien.
Nicht nur in puncto Instrumentation gingen die beiden dabei neue Wege, abseits der konventionellen Alltagsmusik und zogen damit die Zuhörer in der mit Kerzenschein erleuchteten Kirche in ihren Bann. Dabei fiel es nicht auf, dass jedes der Stücke improvisiert war und vorher keinerlei Absprache stattgefunden hatte – im Gegenteil: Siebert und Frey verstanden es, zusammen perfekte Harmonien herzustellen, was ihnen auch sichtlich Spaß machte und der Musik eine große Intensität gab.
Ihr musikalisches Spektrum reicht dabei von melancholisch-sehnsüchtig über träumerisch bis ekstatisch. Am ehesten lässt sich die Musik des Duos wohl mit dem Begriff „World-Music“ beschreiben, wenngleich auch Jazz- und Folkelemente enthalten sind.
Den Höhepunkt erreichte das Konzert dann, als Büdi Siebert die Besucher dazu einlud, mitzumachen, indem sie einen Ton summen. Die Musiker spielten dazu auf Saxofon und Orgel. Das Stück war einer Zuhörerin gewidmet, die schwer krank ist und so neue Kraft gewinnen soll.
Insgesamt war dieses Konzert ein besonderes und beeindruckendes Ereignis. Die beiden Künstler ließen ihre Klänge zu einem Erlebnis werden – sie machen keine Musik, sie sind Musik. (Text: Johannes Uhl)



 

 

Musical Sankt Martin

Passend zum Martinstag am 11. November hatte der Kinderchor ein wunderschönes Musical einstudiert. Die Geschichte von Stankt Martin und dem Bettler wurde der Gemeinde in einprägsamen Spielszenen und flotten Liedern nahe gebracht. Martin, Sophia, Lucas, Till-Moritz, Helena, Marie, Noah, Romina, Mathias, Anna-Sophie und Alina hatten sich über viele Wochen hinweg intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Die musikalische Gesamtleitung des Musicals hatte Kantorin Dorothea Uibel. Begleitet wurde der Kinderchor von Heinz Thomas am Akkordeon. Die Gottesdienstbesucher dankten dem Kinderchor und allen Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus. Wie aktuell das Vorbild des Martin auch heute noch ist, betonte Pfarrer Eckehard Brandt in seiner Predigt: „Dort, wo ein anderer Mensch in Not ist und deine Hilfe braucht – dort kommt Jesus in dein Leben hinein.“

 

 

 

Theaterabende der Laienspielgruppe

„Pretty Belinda“ – so heißt die turbulente Komödie, die unsere Laienspielgruppe in diesem Jahr auf die Bühnenbretter bringen konnte. Mit großem Engagement und Begeisterung haben Spielleiter Edgar Lehmhaus und seine Truppe ein Feuerwerk von Witz und Schlagfertigkeit gezündet, das die Lachmuskeln der Zuschauer ordentlich strapazierte. Die zahlreichen Zuschauer dankten der talentierten Gruppe mit üppigem Applaus.


 

 

Tauferinnerungsgottesdienst

Zum jährlichen Tauferinnerungsgottesdienst waren alle Familien eingeladen worden, deren Kinder vor 3 Jahren in unserer Gemeinde getauft worden sind. Etliche Familien konnten wir am 28. Oktober im Gottesdienst begrüßen. Nach der Geschichte vom blinden Bettler Bartimäus überreichten Pfarrer Eckehard Brandt und Kirchenvorsteherin Sabine Ahlschwede-Ziegler den Kindern eine schöne Kinderbibel mit Bildern des niederländischen Malers Kaes de Koort.

Bereichert wurde der Gottesdienst durch die Lieder, die die Kinder aus dem Flötenchor unter Leitung von Kantorin Dorothea Uibel vortrugen.
Sophia, Viola, Daliah, Anna-Sophie, Martin, Sophie, Svenja, Sandy, Josie, Melina, Lucas, Felix, Till-Moritz und Annalena wurden für ihre gelungenen Darbietungen mit herzlichem Applaus der Gemeinde belohnt.

 


Ausflug zum Hessenpark

Einen schönen Halbtagsausflug konnten wir am 25. Oktober unternehmen. Unter Leitung von Karin Klein und Pfarrer Eckehard Brandt hatte die Gruppe Gelegenheit, die ländliche Entwicklung der letzten 400 Jahre mitzuverfolgen und sich in das Dorfleben früherer Zeiten einbinden zu lassen. An über 100 Gebäuden konnten wir auf Entdeckungsreise gehen und die nicht immer leichte Lebenswirklichkeit unserer Vorfahren kennen lernen.

 

 

Erntedankfest

Einen festlichen Erntedankgottesdienst konnten wir am 30. September in der Schlosskirche feiern. Ein besonderes musikalisches Highlight wurde dabei durch den „Jungen Chor Hergenroth“ gesetzt, der unter der Leitung von Nina Podelski mit seinen schwungvollen Liedern und Stimmgewalt zu gefallen wusste. Die Gottesdienstbesucher dankten dem Jungen Chor mit herzlichem Applaus.

Auch die Konfirmanden waren wieder eifrig und engagiert dabei. Eine Lobpreisaktion wurde von ihnen gestaltet, indem einzelne Schöpfungsgaben nach vorne getragen wurden und in einem gemeinsamen Lobgesang dem Schöpfer aller Dinge gedankt wurde. Auch bei dem Verteilung von Brot und Trauben waren die Konfirmanden beteiligt. So wurde deutlich, dass man mit „Danken und Teilen bei Gott einen Schatz im Himmel sammeln kann.“

Ein besonderer Dank der Gemeinde ging an Jutta Lehnhäuser, die die Erntegaben wunderbar arrangiert hatte und sowohl den Gabentisch als auch den Altar mit großem Geschick und ihrem Gespür für Ästhetik festlich geschmückt hatte.


 

Integrationswoche


Mit einem Gottesdienst in der Schlosskirche wurde die Integrationswoche 2007 in Westerburg eröffnet. „Hoffnung ist wie ein Baum, der blüht“ – lautete das Thema des lebendigen Gottesdienstes, in dem einige Lesungen und Meditationstexte auch auf deutsch und russisch gesprochen wurde. Beeindruckend waren die wunderschönen Leidbeiträge der 4 Schwestern Olga. Lena, Kathi und Marianne Wiebe. Eifrig waren auch die Konfirmanden mit dabei, aus den vielen Blättern, die die Gottesdienstbesucher beschriftet hatten, einen bunten Hoffnungsbaum zu gestalten.




Im Anschluss an der Gottesdienst wurde dann im pfarrer-ninck-haus die Ausstellung Motto „Kennen lernen – Deutsche aus Osteuropa bei uns“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt die Geschichte und Lebenssituation der Deutschen in Osteuropa. Neben Informationstafeln gibt es viele Accessoires zu sehen, die das Leben der Deutschen in Osteuropa prägten.



Grußworte sprachen Dietmar Köhler (Präses des Evangelischen Dekanates Bad Marienberg und Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Ev. Kirchengemeinde Westerburg), Wilfried Kehr (Leiter des Regionalen Diakonischen Werkes Westerwald) und Dieter Dünnes (Beigeordneter der Stadt Westerburg).
Umrahmt wurde die Eröffnungsveranstaltung, die von Karin Klein moderiert wurde, von der Tanzgruppe des Jugendmigrationsdienstes des Diakonischen Werkes und den Wiebe-Schwestern.

 

Weltkindertag

Der 20. September ist der Weltkindertag. Über 100 Kinder aus der Evangelischen Kindertagesstätte waren deshalb mit ihren Erzieherinnen in die Schlosskirche gekommen, um gemeinsam mit Pfarrer Eckehard Brandt und Kantorin Dorothea Uibel einen fröhlichen Gottesdienst zu feiern. Neben vielen flotten Liedern stand die Geschichte vom „Barmherzigen Samariter“ im Mittelpunkt: „Jesus möchte, dass alle gut zueinander sind und sich gegenseitig helfen. Wenn jeder dazu bereit ist, dann freut sich Gott darüber.“
Ein besonders Highlight für die Kinder war es, als die nacheinander 4 mächtigen Glocken der Schlosskirche erklangen und dann gemeinsam die Botschaft nach draußen trugen, dass Kinder unsere Zukunft sind.

 

 

Hennamond

Am 13. September konnten wir im pfarrer-ninck-haus die türkisch-deutsche Autorin Fatma B. zu einer Lesung begrüßen. Die Themen, die Fatma B. in ihrem autobiografischen Buch „Hennamond“ aufgreift, sind brisant: es geht um Zwangsheirat, Unterdrückung von Frauen in der Türkei und in der islamischen Parallelgesellschaft in Deutschland, um Ehrenmorde und Gewalt in den Familien. Atemlos und gebannt folgten die Hörer den packenden Schilderungen der jungen Autorin. Besonders bedrückend und schockierend war die Schilderung der Steinigung einer schwangeren Frau in einem ostanatolischen Bergdorf, die von der aufgehetzten Dorfgemeinschaft ermordet wurde, weil sie angeblich die Ehre des Dorfes beschmutzt habe.
Die zahlreichen Besucher und Besucherinnen waren beeindruckt vom Mut und Engagement der jungen Frau, die 2006 für ihr Engagement mit dem Ludwig-Beck-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet wurde und dankten ihr mit lang anhaltendem Applaus.

 
Wiesensee-Gottesdienst

Am ersten Sonntag im September konnte am Ufer des Wiesensees ein kleines Jubiläum begangen werden: vor 10 Jahren wurde der erste Wiesensee-Gottesdienst gefeiert. Seitdem gehört dieser Gottesdienst zum festen Programm im Leben der Gemeinde und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Trotz der recht kühlen Witterung waren zahlreiche Menschen aus dem Kirchengemeinden Westerburg, Gemünden und Willmenrod der Einladung gefolgt und konnten zusammen mit ihren Gemeindepfarrern den Gottesdienst feiern. Im Anschluss an den Gottesdienst war Gelegenheit, sich mit leckerer Erbsensuppe und Würstchen zu stärken.


 

 

Gemeindeausflug

Am 29 August konnten wir zusammen mit 65 reiselustigen Personen zum Gemeindeausflug aufbrechen. Erstes Ziel war das idyllische Fachwerkörtchen Frankenberg. Nach einer interessanten Stadtführung und dem guten Mittagessen ging es weiter zum Edersee, dem größten See Hessens. In Waldeck konnten wir den Edersee-Dampfer besteigen und die Landschaft aus einer ganz anderen Perspektive wahrnehmen. Nach einem kurzen Bummel auf der gewaltigen Staumauer konnten wir – bereichert durch viele Eindrücke - die Heimfahrt antreten.


 

 

Ausflug

Einen schönen Tag verbrachten die etwa 40 Teilnehmer unseres Halbtagsessausfluges auf dem Rhein. Dicke Regenwolken hatten sich über Westerburg zusammengezogen, als wir mit dem Bus in Richtung Westen aufbrachen. In Koblenz konnten wir dann unser Schiff besteigen und rheinabwärts – vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten - bis nach Königswinter fahren.

 

 

Kirchturmfest
Das erste Westerburger Kirchturmfest konnte in unserer Gemeinde am Sonntag nach Pfingsten gefeiert werden. Eröffnet wurde das Fest mut einem fröhlichen Familiengottesdienst, in dem auch die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte mitwirkten. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Musical „Pfingsten“ das von den Kindern des Kinderchores unter Leitung von Kantorin Dorothea Uibel mit großen Eifer und Engagement aufgeführt wurde.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein vielfältiges Programm für Kinder und Erwachsene. Leckere Suppe und kühle Getränke ließen auch die Geschmacksnerven nicht zu kurz kommen. Eine besondere Attraktion war auch die Möglichkeit, gemeinsam mit den beiden Pfarrern den Kirchturm zu besteigen und den Klang der Westerburger Glocken aus nächster Nähe zu erleben. Gut 180 mutige Christen wagten den Aufstieg in luftige Höhen und waren anschließend einmütig der Meinung: das hat sich wirklich gelohnt.



Höhepunkt des Tages war das Familienkonzert mit Siegfried Fietz und Gerhard Barth. Die beiden Musiker brachten mit ihren mitreißenden Songs und gefühlvollen Balladen das Publikum sofort auf Ihre Seite und ließen einen schönen Tag mit wunderbaren Melodien ausklingen.



 

 

Einführung der Konfirmanden

Nach dem Abschluss ihrer Vorkonfirmandenzeit fand am Himmelfahrtstag die feierliche Einführung der Konfirmanden des Johannes-Bezirks in der Schlosskirche statt. Die Konfirmanden gestalteten den Gottesdienst zum Thema „Wo ist eigentlich der Himmel" mit Lesungen, Gebeten, Liedern und einem Anspiel mit. Schließlich stellte sich dann jeder der 22 Konfirmanden und Konfirmandinnen persönlich der Gemeinde vor.

Mitgestaltet wurde der Gottesdienst auch von den Kindern des Flötenchores, die unter der Leitung von Kantorin Dorothea Uibel einige Lieder darboten und mit kräftigem Applaus dafür belohnt wurden.

 

 

Holzwege der Bibel

Eine beeindruckende und absolut sehenswerte Ausstellung ist zur Zeit im pfarrer-ninck-haus zu bewundern. „Holzwege der Bibel“ lautet die Sammlung von Werken des Künstlers Erwin Würth. Aus sonderbar verwachsenen Baumstücken und Hölzern, die die Natur eingefärbt hat, entstehen in der Werkstatt von Erwin Würth Bilder und Skulpturen – vielfach mit einem Bezug zu biblischen Texten. Nutzlos Strandgüter erwachsen bei ihm zu neuem Leben. So gibt der Künstler Vergangenem ungeahnte Zukunft. Der aufmerksame Betrachter empfängt wertvolle Impulse und neue Perspektiven für das eigene Leben.


In einem Gottesdienst zum Thema Holzwege der Bibel wurde deutlich, dass Gott unsere menschlichen Holzwege in Segenswege verwandeln kann. Der Gottesdienst wurde von Bildungsreferent Karl Schmidt und Pfarrer Eckehard Brandt gestaltet. Auch die Konfirmanden aus dem Johannes-Bezirk waren mit großem Eifer im Gottesdienst beteiligt. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Kantorin Dorothea Uibel gestaltet.

 

 

 

 

Konfirmation am 1. April 2007

Am 1. April wurden unsere Konfirmanden und Konfirmandinnen in zwei feierlichen Konfirmationsgottesdiensten eingesegnet.

Die Konfirmanden aus dem Johannes-Bezirk (Pfr. Brandt)


Janine Bram, Joel Corona, David Feller, Madelaine Ferger, Jenny Fritzsche, Christoph Götze, Jens Groß, Monique Hannemann, Nils Heinen, Isabelle Hohaus, Eugen Johanns, Arthur Klein, Felix Kratjko, Stefanie Marquardt, Dominic Rinker, Vasilij Sarbayev, Erwin Schell, Katharina Schmidt, Nicole Schmidt, Kai Steffen Weyel, Jan Wiederstein, Tatjana Zimmermann.


Die Konfirmanden aus dem Jakobus-Bezirk (Pfr. Heinrich)


Chiara Berchem, Daniel Huck, Franz Huck, Laura Kistner, Patricia König, Julia Manns, Mario Mihm, Dustin Sassenrath-Koßke, Markus Schäfer, Susanna Schiller, Bastian Schlag, Patrick Schmitt, Chiara Schuy, Angelina Stieben, Katharina Walther.

 

 

Buch zur Schlosskirche

Im Kontext der grundlegenden Renovierung unserer Schlosskirche hat sich der Kirchenvorstand entschlossen, ein kleines Buch zur Schlosskirche herauszugeben. Das Buch ist reich bebildert und bietet neben einem kurzen Überblick über die Geschichte der Kirche viele detaillierte Hintergrundinformationen zur räumlichen Gestaltung des Gotteshauses und Erklärungen zu den dort befindlichen Kunstgegenständen. Abgerundet wird die ansprechende Veröffentlichung mit 7 Meditationen zu den Bildern der Kirchenfenster. Das Buch kostet 8,- € und kann im Gemeindebüro, auf den Pfarrämtern oder nach den Gottesdiensten erworben werden.

 

Wiedereröffnung der Schlosskirche

Am 25. Februar war es endlich soweit: die Schlosskirche konnte nach einer 9-monatigen Renovierungszeit feierlich wiedereröffnet werden. In einem bis auf den letzten Patz besuchten Festgottesdienst wurde das Gotteshaus von Propst Michael Karg seiner Bestimmung übergeben. Mitgestaltet wurde der lebendige Gottesdienst von verschiedenen Gruppen und Chören. Der Kirchenvorstand bereitete in einer ein-drucksvollen Symbolhandlung den Altar neu. Der Kirchenchor, der Kinderchor, die Posaunengruppe aus Gemünden und natürlich die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte machten den Gottesdienst mit ihren Liedern und Darbietungen zu einem besonderen Erlebnis.

In einem feierlichen Taufgottesdienst konnte schließlich auch der neue Taufbaum unsere Gemeinde eingeweiht werden. Seit 12 Jahren gibt es diese schöne Tradition in unsere Gemeinde, dass bei jeder Taufe ein Bild des Täuflings am Taufbaum angebracht wird, um so die Verbundenheit untereinander und die Verwurzelung im Glauben an Jesus zu symbolisieren. Emely, Lucas und Ole sind die ersten Kinder, die den Taufbaum mit ihren Bildern schmücken und sich mit ihren Eltern über dieses schöne Kunstwerk freuen. Der neue Taufbaum wurde von der Familie Greiff gestiftet und in einer Kunstwerkstatt in Maria Laach gefertigt.


Aktuelles



Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine
22.07.2019